Ende gut, alles gut

Gestern nun die letzte Etappe mit Kallsup und Klaus in den vorläufigen Heimathafen Stahlbrode gefahren.

Auch auf dieser Fahrt haben wir wieder viel gesehen und erlebt, wie eigentlich all die letzten Tage.

Zunächst habe ich per Telefon versucht für Kallsup einen Mechaniker zu besorgen. Aber leider sind fast alle Werkstätten ausgebucht und die Kosten um das Boot aus dem Wasser zu nehmen sind auch nicht unerheblich. Daher werde ich wohl versuchen die Reparatur auf den Herbst zu verlegen wenn Kallsup sowieso ins Winterlager muss. 

Hierzu gibt es einige Optionen, aber noch keine festen Zusagen.

11:30 Uhr war dann Abfahrt auf Hiddensee bei starkem und böigen Wind durch das schmale und flache Fahrwasser bis Stralsund. 

Anschließend hatten wir Glück und mussten nur 20 Minuten warten bis die Brücke geöffnet wurde.

Danach durch eine wunderbare Landschaft bis Stahlbrode.

Der Hafen wurde mir unterwegs als wenig attraktiv geschildert. Um so zufriedener war ich als ich ankam.

Stahlbrode liegt zwischen dem flachen und idyllisch Fahrwasser nach Stralsund, welches viele schöne Ankerplätze und Marinas bietet und zur andern Seite offenes Wasser mit kurzen Distanzen nach Rügen, Greifswald oder Usedom.

Im Hafen gibt außer einer Einkaufsmöglichkeit eigentlich alles was man braucht.

Und wichtig hier traf ich auf nette und vernünftige Menschen. Die Atmosphäre in den bisherigen Häfen um Rügen war mir zu exklusiv. Die Segler erinnerten mich oft an Laubenpieper die sich alle sehr wichtig nahmen.

Nicht meine Welt.

Hier gefällt es uns, hier können wir sein.

Résumé:

Es ist ein Geschenk wenn man erleben darf was ich in den letzten Tagen und Wochen erleben durfte.

Ich danke Gott und meiner Frau dafür.

Meine Religiösität hat zwar etwas nachgelassen aber mein Glaube und Naturverbundenheit gibt mir gerade in diese Zeit die Dankbarkeit und Demut um das alles sehr zu schätzen.

Man ist im Vergleich zur Größe und Stärke der Natur doch nur ein kleines Licht. Gerade deshalb sollten wir es schätzen, dass wir ein Teil davon sein dürfen und mit dem Leben das einem geschenkt wird sorgsam umgehen.

Meinen Bootspartnern , insbesondere Klaus, danke ich für die Freundschaft und die angenehmen Stunden der Zweisamkeit.

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