Mein Schiff

Die „Kallsup“

Meine „Kallsup“ ist eine Boström 31 (kurz B31).

Die Entscheidung für diesen Typ lag auf der Hand: Sie ist trotz ihres Alters (Baujahr 1976) ein hervorragendes Segelboot. Leicht zu handhaben, hohe Stabilität und Dank des hohen Sülls bleibt das Achterschiff trocken.

Dieser Typ war in Skandinavien äußerst beliebt und wurde in großer Stückzahl (ca. 2000 Stück) hergestellt. Auf Grund ihres kurzen Ballastkiels mit einem Gewicht von ca. 1.300 kg  ist die B31 äußerst wendig und sicher. Dank des einfachen und solide ausgelegten Riggs ist sie gut zu segeln, auch und gerade für Einhandsegler. Sie reagiert schnell und verzeiht auch leichte Fehler, ohne die Segler in ernste Schwierigkeiten zu bringen.


Die Bauweise der späten 70er und frühen 80er und die Rumpfkonstruktion aus GFK geben der B31 bis heute ein besonderes Maß an  Sicherheit. Sie geht in der kurzen Ostseewelle besonders weich durch die Welle und verträgt Einiges an Seegang, was sie je nach Ausrüstung hochseetauglich macht.


Da ich zum Teil als Einhandsegler unterwegs bin, habe ich meine Kallsup dahingehend optimiert. Zum Beispiel habe ich zusätzlich eine Baumbremse und Mittelklampen angebracht.


Die Radsteuerung gestattet mehr Bewegungsfreiheit im Cockpit. Außerdem habe ich alle wichtigen Instrumente schwenkbar und am Steuerstand angebracht. So habe ich alles immer in unmittelbarer Reichweite.


Die Inneneinrichtung ist nicht nur zweckmäßig sondern auch, mit einem besonderen Augenmerk für das Detail, recht komfortabel. Im Vergleich zu moderneren Yachten ist die Boström vielleicht nicht so geräumig, dennoch muss man nur auf wenige Annehmlichkeiten verzichten. Allerdings habe ich die Kallsup so umgebaut, dass sie nur für maximal 3 Personen Platz bietet.